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GS Conrad vom Metternicher Berg +
NACHRUF CONRAD
NACHRUF CONRAD


CONRAD KEHRTE AN MEINEM 40. GEBURTSTAG AM 23.01.2010 NICHT MEHR VON EINER JAGD ZURÜCK.

 

Seitdem haben ich nie wieder etwas von ihm gesehen bzw. gehört.
Wir vermuten, das Conrad dort im Kottenforst/Metternich unter nie richtig geklärten Umständen gestorben ist.

Genauso gut kann es aber sein, das Conrad einfach von einem Unbekannten mitgenommen wurde!

Falls das der Fall sein sollte, steht auf ihn eine Belohnung von 2000 Euro aus - jeder Hinweis, der über seinen Verbleib Auskunft gibt, wird mit dieser Summe belohnt.
Auch über einen anonymen Hinweis wäre ich dankbar, damit ich endlich über sein Verschwinden Klarheit bekäme und abschließen könnte!

Conrad ist jetzt sechs Jahre verschwunden - er fehlt mir jeden Tag!
Die Ungewissheit, was wirklich mit ihm passiert ist, belastet.
Ist er tot oder hat ihn einer mitgenommen, geht es ihm gut oder oder oder....

Conrads Leben war das Jagen - und ich habe es ihm wann immer es geht, ermöglicht. Ich habe ihn so gut es geht mit Warnweste und Warnhalsung mit Handynr. geschützt. Das er dann ausgerechnet in seinem geliebten Heimatrevier Kottenforst verschwindet und ich nie auch nur eine kleinste Kleinigkeit von ihm fand - das ist unvorstellbar.

Ich hoffe weiterhin auf einen einzigen Hinweis, wohin mein Hund verschwunden ist - und ich gebe nicht auf! 



Conrad mit Martin - er wurde so geliebt und verehrt von uns....

Der Butzemann schläft:





 
Conrad wurde am 14.08.2004 während der olympischen Spiele von Athen geboren. Ich fand ihn über eine einfache Anzeige in der Annonce. Ich hatte seit Kindertagen Rauhhaardackel gehabt und fand, das es jetzt wieder Zeit dafür wäre. Zwei Orte weiter lag ein Wurf, also hinfahren und schauen.
Conrad war damals sechs Wochen alt und man konnte ihm schon ansehen, das er ein staatser Rüde wurde. Also entschieden wir uns für ihn, ohne jegliche jagdliche Hintergedanken, einfach aus dem Bauch raus.
Conrad ging mit 13 Wochen jiffend über die Wiese bei uns im Feld. Ich rief den entzückten Züchter zu uns und der war begeistert und redete etwas über Spurlaut, Wahnsinn und fördern....
Also wurde der Dackelmann gefördert. Ich war eh etwas unterfordert durch meine Tätigkeit als Hausfrau und Mutter eines behinderten Sohnes und war froh, einmal etwas anderes zu haben, als nur die Küche putzen und von Therapie zu Therapie zu laufen.
Conrad wurde sehr schnell sehr schön. Also fing ich auch noch an, auf diverse Ausstellungen zu fahren. Der Erfolg schmeckte zuckersüß und man lernte so viele neue, nette Menschen kennen. Conrad und ich verstanden uns mittlerweile blind. Er ließ sich von keinem anderen Menschen führen und war nur mein Dackelmann.
Die Richter auf den Gebrauchsprüfungen fingen an, uns zu kennen und der ehrenwerte Richter Dahmen neckte mich bei meiner ersten VP mit den Worten "nicht das sie noch den Gebrauchssieger oder gar den Jagdschein machen...."   Ich war entsetzt und antwortete, das ich froh wäre, diese VP zu schaffen.
Der GEBRAUCHSSIEGER und auch der Jagdschein folgten in Kürze.....

Conrad war in allem ein EXTREM.  Er war extrem dominant (zu allen anderen Lebewesen, außer zu mir), er war extrem groß und extrem muskulös und extrem lang (leider ein Kilo zu viel Muskelmasse für die DTK Ausstellungskarriere). Er war extrem passioniert (vor der Schweißfährte schrie er sich die Lunge aus dem Hals, was so manch gestanden Richter auf der Inter VP leicht irritierte..).  Er war extrem hart (Marie-Ange bemerkte dies am Bau in Paris....).  Er war extrem kompromisslos beim Abtun von krankem Wild (und gottseidank sehr verlässlich, ich mußte nie helfen).  Er war extrem böse, wenn man ihn bedrängte (nie bei mir). Er zog extrem im Feld an der Leine (mein rechter Arm ist oben wesentlich dicker als der linke).
Er war extrem schön, selbst für Laien erkennbar. Er hatte diesen extremen Kopf und dieses extreme Feuer in seinen Augen. Ich fand es nie vorher so bei einem anderen Teckel.
Und - er hatte mich extrem geliebt und ich ihn. Claudia und Conrad war schon sehr eins.

Ich danke Dir, mein Butzemann, für all den Erfolg, der mir so gut tat, für Deinen Motor für meinen Jagdschein, den ich nur für Dich gemacht hatte, für Deine bedingungslose Liebe, die Du mir jeden Tag zeigtest, für all die vielen Stunden, wo wir über Dich und Deine Eigenarten gelacht und den Kopf geschüttelt haben. Durch Dich fand ich viele neue Bekannte, einige wenige wurden zu Freunden.

Dein Tod war wohlscheinbar genauso extrem wie Du - er war wohl extrem schlimm, von einer Sau verletzt, über vielleicht mehrere Tage in Eiseskälte im Wald gestorben (das ist eine Vermutung). Ich konnte Dich nicht finden, obwohl ich und andere bis zum Umfallen nach Dir gesucht haben. Ich bin diesen Menschen tief in der Schuld und danke ihnen von Herzen.
Ich kann Dich nur noch loslassen, damit Du in Frieden zu dem Ort gehen kannst, den ich nur mit meinem Herzen erreiche. Ich werde Dich tragen, in meiner Liebe und auf ewig.

Du warst und bist mein Lebenshund - ich verneige mich vor Dir.

In Liebe mein Butzemann, meine Herrlichkeit, mein Männelein, mein Gestörter, mein dreimal Gelackter, mein blöder Sack und mein CONRAD (nie Connie).
Deine Mama Claudia

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